Kategorien-Archiv Neueste Nachrichten

Filmvorführung in Losheim zum Thema Depression am 29. April

Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag

Film mit Diskussion | Eintritt frei
29.04.2019 | 19.00 Uhr
Lichtspiele Losheim | Saarbrücker Straße 16 | 66679 Losheim

Veranstalter:
Arbeitskreis Selbsthilfegruppen im Landkreis Merzig-Wadern
in Zusammenarbeit mit dem
Saarländischen Bündnis gegen Depression

Im Dokumentarfilm haben wir auf authentische und nachfühlbare Art und Weise Menschen mit Depression über den Zeitraum von ca. einem Jahr begleitet. Der Fokus liegt auf Schlüsselmomenten der persönlichen Krankheitsgeschichte (z.B. Umzug in ein neues Haus, Schulabschluss und Berufsfindung) und der persönlichen Auseinandersetzung mit der Erkrankung.
Mit dem Dokumentarfilm schaffen wir einen emotionalen Zugang zur Erkrankung und zeigen Möglichkeiten individueller Bewältigung. Kameramann und Grimme-Preisträger Dirk Lütter schafft eine eigene, sensible Bilderwelt, die dem Zuschauer die ‚verschobene’ Wahrnehmung während einer depressiven Erkrankung nachvollziehbar macht. Darin eingebettete Videotagebücher der Erkrankten erlauben einen radikal subjektiven Einblick in das Erleben der Krankheit.

„Wir verzichten bewusst auf Kommentare und Erklärungen, so dass die Zuschauer die Sicht der an Depression erkrankten Patienten direkt miterleben können.“ (Michaela Kirst, Produzentin und Regisseurin)

Buchtipp Papas Seele hat Schnupfen

Neles Zuhause ist der Zirkus. Ihre Familie zählt zu den besten Seilartisten der Welt. Schon seit Generationen. Doch dann wird Neles Papa krank. Seine Seele bekommt Schnupfen.

Seit April 2017 ist Papas Seele hat Schnupfen in ganz Deutschland auf Lesereise! Unterstützt von der AOK sowie der Deutschen DepressionsLiga e.V.

Sie können eine Lesung für Ihre Schulklasse mit der Kinderbuchautorin Claudia Gliemann buchen.

Mehr Informationen

„Wenn die Seele krank ist – Psychotherapie im höheren Lebensalter“ – Aktualisierte Neuauflage erschienen

Etwa ein Viertel der über 60-Jährigen leidet irgendwann unter einer psychischen
Störung. Der Ratgeber „Wenn die Seele krank ist – Psychotherapie im höheren
Lebensalter“ möchte ältere Menschen dazu ermutigen, bei einer psychischen
Erkrankung professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen – so wie man sich auch bei
körperlichen Beschwerden ärztlichen Rat sucht. Aufgrund der großen Nachfrage hat die
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) die Broschüre mit
Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nun
zusammen mit der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) in vierter,
aktualisierter Auflage herausgegeben.
„Ältere Menschen haben im Laufe ihres Lebens oft erstaunliche seelische Kräfte
entwickelt, um mit Enttäuschungen und Verlusten fertig zu werden. Aber es gibt
Situationen, in denen diese nicht ausreichen, um eine tief greifende Depression oder
eine Angsterkrankung zu überwinden. Es ist nie zu spät, an sich zu arbeiten, eine
neuen Blick auf sich und die Welt zu entwickeln, sich zu verändern“, so die BAGSOEhrenvorsitzende
Prof. Dr. Ursula Lehr.
Die 50-seitige Broschüre im DIN A 5-Format kann – auch in größerer Stückzahl –
kostenfrei bei der BAGSO bestellt werden. Unter www.bagso.de steht sie auch in
barrierefreier Form als Download zur Verfügung.
Bestellungen:
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)
Thomas-Mann-Str. 2 – 4
53111 Bonn
Tel. 0228 / 24 99 93 23
bestellungen@bagso.de

92. Saar-Lor-Lux Symposium Sarre-Lor-Lux am 10. April in Merzig

92. Saar-Lor-Lux Symposium Sarre-Lor-Lux 10. April 2019, 13:00 – 18:00 Uhr/heures
Stadthalle Merzig

Kunst, Kultur und Psychiatrie / Art, Culture et Psychiatrie

Schirmherrschaft/Haut-Patronage:
Frau/Mme Monika Bachmann,
Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie/
Ministre des Affaires sociales, de la santé, des femmes et de la famille du Saarland

Tagungsvorsitz/Président de la séance: PD Dr. med. Ulrich Seidl, Chefarzt/Médecin-Chef, SHG-Klinikum Sonnenberg, Saarbrücken

Programm/Programme

Eröffnung/Introduction: Dr. med. Martin Kaiser, SHG-Klinikum in Merzig

13.00 Uhr/heures Vernissage
Ausstellung /Expo Werke aus / Oeuvres des Ateliers Klinikum Merzig
und aus der Slg./et de la Coll. Prinzhorn Heidelberg

14:00 Uhr Grußworte/Mots de bienvenue:
Herr Dr. med. Thomas Lamberty, Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und
Familie
Frau Daniela Schlegel-Friedrich, Landrätin des Kreises Merzig-Wadern
Herr Marcus Hoffeld, Bürgermeister der Stadt Merzig
Herr Bernd Mege, Geschäftsführer/Gérant Saarland Heilstätten

Referenten/Intervenants:

PD Dr. phil. Thomas Röske, Universität/Université Heidelberg, Leiter/Directeur „Sammlung Prinzhorn“, Klinik für Allgemeine Psychiatrie/Zentrum für Psychosoziale Medizin
– Historische künstlerische Werke aus der Merziger Klinik und ihr Kontext
– Oeuvres artistiques historiques de l’hôpital de Merzig dans leur contexte

Prof. Dr. med. Prof. h.c. Wolfgang Werner, letzter Ärztlicher Direktor/ancien Directeur, ehemaliges Landeskrankenhaus Merzig
– Kunst, Kultur und Ortswechsel als Zugänge zur Psychiatrie
– L’accès à la psychiatrie par l’Art, la Culture et le Changement

Dr. med. Martin Kaiser, Chefarzt/Médecin-Chef, Klinik und Tagesklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, SHG-Klinikum Merzig
– Künstlerisch-kreatives Arbeiten als psychosomatische Ressourcenschöpfung
– Dégagement de ressources psychosomatiques par l’activité creatif et artistique

Simultanübersetzung ins Französische / Traduction simultanée en français
Im Anschluss/ensuite ca. 17:30 Uhr
Buffet/Réception conviviale

Eintritt frei / Entreé gratuite

Anmeldung / Inscription

Sekretariat:
Telefon 06861-705-1701
E-mail: sekretariat.psychiatrie@mzg.shg-kliniken.de

Dr. med. Martin Kaiser / Stellv. Ärztlicher Direktor der Klinik
Chefarzt der Klinik und Tagesklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und
Psychosomatik mit Psychiatrischer Institutsambulanz Klinikum Merzig
Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität des Saarlandes
Trierer Str. 148
D-66663 Merzig/Saar

Fortbildungspunkte bei der Ärztekammer wurden beantragt.

ReasonToRock Festival am 18. Mai in Köln

Am 18. Mai 2019 findet in Köln das ReasonToRock Festival (https://www.reasontorock-festival.com/) im Odonien in Köln statt – organisiert von den Veranstaltungskaufleuten im zweiten Lehrjahr des Joseph-DuMont-Berufskollegs für den Event Köln e.V. ihrer Schule.

Das eintägige Musikfestival steht unter dem Motto „ReasonToRock – Das Leben feiern“. Schwerpunkt der Veranstaltung ist das Thema: Aufklärung in den Bereichen Suizidprävention und depressive Erkrankungen.

Um die Veranstaltung zu finanzieren, wurde auch eine Crowdfunding-Kampagne gestartet:

https://www.startnext.com/reasontorock-festival

5. Deutscher Patientenkongress Depression für Betroffene und Angehörige am 21. und 22. September

Am 21. und 22. September 2019 laden wir gemeinsam mit der Deutschen DepressionsLiga wieder zum Deutschen Patientenkongress Depression für Betroffene und Angehörige in Leipzig ein. Der 1. Kongresstag am Samstag, 21.9.2019, wird erneut von unserem Schirmherrn Harald Schmidt moderiert. Neben einem informativen Kongressprogramm gibt es unter dem Motto „Den Betroffenen eine Stimme geben“ wieder die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Betroffenen und Angehörigen und eine Vielzahl von Info-Ständen.

Die unterschätzte Krankheit

Depression ist eine der häufigsten Krankheiten. Schätzungsweise mehr als
fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden daran. Nach der
Internationalen Klassifikation psychischer Störungen (ICD-10) wird bei
der Depression in leichte, mittelgradige oder schwere depressive
Episoden unterschieden. Studien gehen davon aus, dass nur bei der Hälfte
der Betroffenen die Störung erkannt wird – ein noch geringerer Anteil
wird adäquat behandelt. Etwa 10 Prozent der Patienten, die wegen einer
schweren depressiven Episode stationär behandelt werden, nehmen sich im
weiteren Verlauf der Erkrankung das Leben.

Videos im Morgenmagazin

Video: Depressionen – Interview mit Maria Strauß, Universitätsklinikum Leipzig

Video: MOMA-Reporter: Depressionen – die unterschätzte Krankheit

Deutschland-Barometer Depression

Überblick über Depressionen in Deutschland 2018 |

Studienergebnisse: Auswirkungen der Depression auf Partnerschaft und Familie.

Die Erkrankung Depression belastet Partnerschaft und Familie in hohem Maße: 84 Prozent der Erkrankten haben sich während ihrer Depression aus sozialen Beziehungen zurückgezogen. Die repräsentative Befragung untersucht Einstellungen und Erfahrungen zur Depression in der Bevölkerung. Befragt wurden 5.000 Personen zwischen 18 und 69 Jahren aus einem repräsentativen Online-Panel für die deutsche Bevölkerung in Privathaushalten.

Studie der Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Pressemitteilung

Die Sendung mit der Maus Spezial

Einem Menschen mit einem gebrochenen Bein oder einem schlimmen Husten
sieht man direkt an, dass es ihm gerade nicht gut geht. Es gibt aber
auch Krankheiten, die sind nicht so leicht zu erkennen und auch der
Kranke selbst kann gar nicht genau sagen, wo der Schmerz sitzt oder wo
er herkommt. Hier erzählen vier mutige Kinder, wie sich so eine
unsichtbare Krankheit anfühlt und wie sie damit umgehen.

In der Themensendung mit der Maus ist das Ziel, Kinder und deren Familien zu erreichen und über psychische Störungen im Kindesalter aufzuklären.

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